ift Köln – Tourismus Beratung – Tourismus Marketing
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Geschäftsfeldanalyse für Tourist-Informationen



Instrument zur Versachlichung der Diskussion über die Verteilung der Lasten bei der Finanzierung touristischer Aufgaben auf Basis der Analyse des Charakters der Aufgaben und der Betrachtung der Adressaten der damit verbundenen Leistungen.

Wofür Sie die Geschäftsfeldanalyse nutzen können



Wer in örtlichen Tourismusorganisationen arbeitet, kennt die scheinbar niemals enden wollende Diskussion um die Aufteilung der Lasten für die Finanzierung touristischer Aufgaben – vom Tourismus-Marketing über Serviceangebote wie die Tourist-Information bis hin zum Unterhalt touristischer Infrastrukturen, sei es der Kurpark oder die Loipe.

Die Kommune sagt, die Privaten müssten sich finanziell stärker engagieren, die Privaten sagen, das sei Aufgabe der Kommune. Wer aber hat Recht?

Mit dem von ift entwickelten Tool der finanzflussbasierten Geschäftsfeldanalyse können Sie das Finanzierungsmodell der Tourismusarbeit in ihrem Ort auf eine transparente, mit allen Akteuren gemeinsam erarbeitete Grundlage stellen um den leidigen Diskussionen ums liebe Geld ein Ende zu setzen.


So funktioniert die finanzflussbasierte Geschäftsfeldanalyse



Grundidee des Modells ist es, die Diskussion von der operativen Ebene (Wer zahlt wie viel?) auf die strategische Ebene zu verlagern (Für wen tun wir was?) und dadurch erheblich zu versachlichen.

Im ersten Schritt werden die Geschäftsfelder der örtlichen Tourismusorganisation definiert, gegeneinander abgegrenzt und sämtliche Kosten auf die Geschäftsfelder verteilt (z.B. Kurtaxmanagement, Infrastrukturbetrieb, Außenmarketing, Veranstaltungen, Betrieb Tourist-Info).

In einem Workshop mit den örtlichen Tourismusakteuren wird dann ein Meinungsbild zu der Frage erhoben, zu welchem Anteil Gäste bzw. Einheimische Nutznießer der Geschäftsfelder der Tourismusorganisation sind, "für wen" also die Leistungen erbracht werden. So werden Infrastrukturen wie ein Kurpark oder ein Bad oftmals zu nicht unerheblichen Anteilen auch durch Einheimische genutzt, die Tourist-Information selbst jedoch fast ausschließlich durch Gäste.

Anschließend wird der Charakter der Geschäftsfelder der Tourist-Information diskutiert, um die Frage zu beantworten "durch wen" die Aufgaben wahrgenommen werden sollten. Das Kurtaxmanagement ist beispielsweise klassischerweise eine Aufgabe der Verwaltung, der Verkauf von Pauschalreisen typischerweise eine rein privatwirtschaftliche Angelegenheit.

Hat man zu den Positionierungen "durch wen" und "für wen" Einigkeit erzielt, ist die Kuh vom Eis, denn über diese Positionierung lassen sich sämtliche Geschäftsfelder in einer Matrix verorten, deren y-Achse die Pole "Für Touristen" und "Für Einwohner" und deren x-Achse die Pole "Durch öffentliche Hand" und "Durch Privatwirtschaft" hat. Der Rest ist unbestechliche Mathematik!

Erst jetzt kommt nämlich das Thema Geld wieder ins Spiel: Den Geschäftsfeldern werden ihre Kosten zugewiesen (dargestellt  durch die Größe der Blasen in der Matrix). Die Eckpunkte der Matrix entsprechen den klassischen Finanzierungsinstrumenten der Tourismusarbeit: Steuermittel, zweckgebundene Abgaben, private Beteiligung und selbst erwirtschaftete Mittel der Tourismusorganisation. Jeder in der Matrix verortete Punkt repräsentiert damit einen Schnittpunkt dieser vier Finanzierungsarten. Die Verteilung der Finanzierung auf die verschiedenen Quellen kann damit rechnerisch ermittelt werden.

Referenzen



  •  Organisationsberatung Tourist-Information Winterberg

  •  Organisationsberatung Soltau Tourismus

Ansprechpartner



Jan-F. Kobernuß, Tel. 02236-9499153
kobernuss@ift-consulting.de