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Wintersport-Tourismus - Simulationsprogramm SnowPlan



Computerprogramm zur Simulation der Effekte von Klimaveränderungen oder technischer Parameter (Beschneiungsanlagen) auf die Schneelage und die betriebswirtschaftlichen Kennziffern eines Skigebietes.

Wofür Sie SnowPlan nutzen können



SnowPlan liefert Antworten auf die Frage, mit welchen Planungsvarianten von Neuinvestitionen, sei es im Bereich von Liften, Pisten oder Beschneiungsanlagen, die Rentabilität der Gesamtinvestitionen in ein Skigebiet am besten optimiert werden kann – gerade auch unter der Berücksichtigung eventueller klimatischer Veränderungen.

Aufbauend auf den Ergebnissen von SnowPlan können auch Aussagen zu regionalwirtschaftlichen Effekten der geplanten Investitionen getroffen werden.

Die von SnowPlan gelieferten Ergebnisse erlauben es, im Zusammenhang mit der Investition einen Business-Plan zu erstellen, dessen Aussagen von neutraler Seite wissenschaftlich abgesichert überprüft sind.

Damit bietet SnowPlan folgenden Produktnutzen:

Bei der Finanzierung und Genehmigung der Investition haben Betreiber gegenüber Banken und Behörden eine wesentlich bessere Argumentationsbasis. Die Annahmen zum zukünftigen Geschäftsverlauf sind präzise, wissenschaftlich fundiert und beziehen prognostizierte Klimaänderungen ein.

Fehlplanungen werden vermieden. SnowPlan orientiert die Planung an der Maximierung des Return on Investment.

SnowPlan ermittelt nicht nur, wie sich die natürlichen Schneefälle bei klimatischen Veränderungen entwickeln und wie viel technischer Schnee wann produziert werden könnte, sondern zeigt auf Basis von Klimadaten ob und mit welcher Wahrscheinlichkeit Schnee auch zu entscheidenden Saisonterminen noch gewährleistet wäre.


So funktioniert Snowplan



Bevor SnowPlan Ergebnisse liefert, benötigt das Programm eine Menge Input. Die wichtigste Eingangsgröße sind historische Klimadaten, u.a. Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Windgeschwindigkeit und -richtung sowie Globalstrahlung (tägliche, bzw. stündliche Werte über mehrere Winter).

Zusätzlich zu den Klimadaten fließen u.a. folgende Parameter in das Simulationsprogramm ein:

  •  Fläche, Exposition, Neigung und Lage der Pisten,
  •  Leistungswerte der Schneeerzeuger,
  •  Schneizeiträume (Daten, Tageszeiten),
  •  Verfügbare Wassermenge und -versorgung,
  •  sonstige Kosten (Energie, Arbeitskräfte, etc.),
  •  Preisstruktur,
  •  relevante Parameter der Liftanlagen.

Auf Basis der Eingangsgrößen ermittelt SnowPlan zunächst die Schneedecke auf jedem Pistenabschnitt für jeden Tag der betrachteten Zeiträume. Das Novum von SnowPlan ist die Möglichkeit, auch die Schneeschmelze zu ermitteln. Die entsprechenden Berechnungen  basieren auf einem in Kooperation mit dem Eidgenössischen Schnee- und Lawinenforschungsinstitut in Davos (SLF) entwickelten Software-Modul, bei dem es sich um die Weiterentwicklung eines Programms handelt, dass in der Schweiz durch das SLF zur Lawinenvorhersage verwendet wird und von daher höchsten Ansprüchen an die Reliabilität gerecht wird.

Betrachtet werden zunächst zurückliegende Winter. Die Simulation wird durch den Abgleich der rechnerisch ermittelten Ergebnisse mit den tatsächlichen Betriebsdaten dieser zurückliegenden Winter justiert. Dann werden die geplanten Neuinvestitionen in das Modell eingespeist. Für die Simulation von Klimaveränderungen werden die Witterungsverläufe mindestens fünf zurückliegender Winter herangezogen, die im Durchschnitt bestimmten Szenarien der prognostizierten Klimaänderungen entsprechen (z.B. 2,8 °C wärmer als im Normalzeitraum 1960-1990).

Zusätzlich zu bzw. auf Basis der so ermittelten zukünftig zu erwartenden Betriebs- und Schneesituation, die SnowPlan für jede einzelne Stunde eines ganzen Winters errechnet, werden u.a. die folgenden Kennziffern geliefert:

  •  Energieverbrauch,
  •  Personalkosten,
  •  Betriebstage von Pisten und Liften,
  •  Kosten der Pistenpräparierung,
  •  Voraussichtliche Besucher pro Tag,
  •  Umsätze und Rentabilität.

Referenzen



  •  Wintersportorientierte Klimaanalyse Sauerland

  •  Machbarkeitsstudie Beschneiungsanlage Postwiese

  •  Masterplan Alpinsport im Harz

Ansprechpartner



Christoph Schrahe, Tel. 02236-9499152
schrahe@ift-consulting.de